Gummis für Waller

Auch wenn es sehr viele und unterschiedliche Kunstköder zum gezielten Spinnfischen auf Wels gibt, ist und bleibt einer der erfolgreichsten Köder der Gummifisch. Diesen gibt es bereits seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Varianten.

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Vorstellen möchte ich hier den Stiff Vibra Shad aus unserem MADCAT-Programm. Er ist mit 18cm Länge ein perfekter Gummifisch zum Wallerangeln und ist in den Farbvarianten „Angry Red“, „Pearl White“ und „Silver Charm erhältlich.

Ist das Material der Stiff Vibra Shads doch etwas härter als man es von anderen Gummifischen gewohnt ist, erzeugt er dadurch intensive Bewegungen und sorgt für mächtig Aufmerksamkeit. Der fast steife Körper flankt verführerisch bei jeder Bewegung und der flexible Schwanz des Gummifisches sorgt für zusätzliche Aktion.

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In Kombination mit den MADCAT-Jigheads erhält man einen perfekten Gummifisch welcher auf die extremen Belastungen beim Wallerfischen ausgelegt ist. Ausgestattet sind die Jigheads mit sehr stabilen und ultra-scharfen Haken der Größe 12/0. Hier gibt es eine zweite Ausführung mit Spinnerblatt, die für zusätzlichen Reiz sorgt. Um auf  Strömung und Gewässertiefe flexibel reagieren zu können, gibt es diese Bleiköpfe in Gewichten von 10 bis 100 Gramm.

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Da ich viel an großen Flüssen unterwegs bin, versuche ich immer die Strömung für mich arbeiten zu lassen. Hier kommt meist die Faulenzer-Technik zum Einsatz, welche bereits häufig zu schönen Fischen geführt hat. Das Prinzip ist relativ einfach. Der Gummifisch wird quer zur Strömung ausgeworfen und dann zum Grund absinken gelassen. Wenn man nun etwas Spannung aufnimmt und der Jigköpf das passende Gewicht hat, spürt man jede Bewegung in der Rute. Die Strömung trägt unseren Kunstköder weiter, sodass wir langsam den Grund nach passiven Wallern absuchen können. Besonders interessante Stellen sind meist strukturreiche Plätze, welche der Wels gerne tagsüber als Ruheplatz aufsucht. Kommt nun unser Köder an ihm vorbei, wird er nicht selten – ganz nebenbei – eingesaugt und der Drill beginnt. Wichtig ist hierbei, dass der Jigkopf schwer genug ist um den Grund zu erreichen, aber leicht genug, dass er von der Strömung weitergetragen werden kann. Für diese Art der Fischerei sollten allerdings immer Plätze ausgewählt werden, an denen man nur wenige Hänger kriegt. Denn wenn man einen Köder nach dem anderen verliert macht das Ganze nicht mehr wirklich viel Spaß…

… hat man alles richtig gemacht, kann man aber Kracher wie diesen hier erwarten!

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Christian Karo
MADCAT Pro Staff
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